komme endlich dazu, auch noch vom letzten tag zu berichten...der vollständigkeit halber ;-)
zuerst war wieder stunde auf champi. der war sehr sehr müde von diesen ganzen trainings, sodass er nicht mehr wirklich vorwärts gehen mochte. wir haben uns nochmal mit den seitengängen beschäftigt und auch das travers nun mit ihm einmal intensiver angeschaut. so ritt ich ganze bahn, paar schritte schulterherein, ein paar traver, dann nach ein paar schritten schulterherein eine volte im schulterherein, und diese biegung dann direkt ausnutzen und ins travers übergehen, sobald wir wieder an der wand angekommen sind. schulterherein machte er gar nicht mal so schlecht, travers ging dafür nicht so gut. er kennt es einfach noch zu wenig. dafür schwingte er wunderbar mit!!
wir haben dann auf der diagonalen noch ein travers bzwm traversale angeschaut, was wesentlich besser ging als eines geradeaus! lustiger kleiner kerl...auch ein zwei galöppchen lagen noch drin, aber man merkte, wie müde er war, er mochte noch nicht einmal bocken, haha..
danach hatte ich noch stunde mit vinceya, die einfach was total anderes ist als champi. sie ist wie eine schlange, sehr instabil, und mogelt sich durch ihre überbeweglichkeit jeweils etwas aus der arbeit heraus. bei ihr muss mab viel mit dem regulation reign arbeiten. d.h., man darf sie nicht nur im hals biegen lassen. so macht man sie mit dem äusseren zügel wieder etwas gerade, biegt sie korrekt im ganzen körper um seinen oberschenkel, und kann dann weitermachen wie zB schulterherein oder was sie dann auch immer braucht. wenn sie sich nur im hals biegt, fliegt sie einfach mit der äusseren schulter davon
wir sind viel getrabt, da muss man sie aktiv vorschicken, weil sie sich am liebsten nur versammelt. von allen pferden von hanna ist sie mit abstand die schwungvollste, und so sattellos gar nicht einfach zu sitzen! hanna liess mich auch noch galoppieren, das war cool aber sehr anstrengend. durch ihre überbeweglichkeit hat man ständig das gefühl, bald runterzurutschen. bei ihr geht es effektiv darum, sie schön stabil zu arbeiten. zudem bringt sie die kruppe stark hinein, sodass man immer leicht im schulterherein sein möchte. bei ihr arbeitet man auch viel im inneren sitz am schulterherein, und am äusseren sitz im travers, eben wegen der stabilität und der korrekten biegung durch den ganzen körper.
ich habe für mich gemerkt, dass es mir mehr liegt, ein eher steifes pferd locker und geschmeidig zu machen, als ein überbewegliches pferd zu stabilisieren.