heute hatte ich wieder stunde mit macho. er ist so toll...da er sich sehr gut in die hand dehnt und lieber unter dem reiter etwas wegläuft, musste ich die zügel relativ kurz nehmen und setzen setzen setzen...wir haben am schluschritt, piaffe und schulgalopp gearbeitet. ich musste hierbei immer wieder daran denken, wie auf einem "laufband" zu gehen, und nicht so mitzuschwingen mit dem becken, was nach den letzten tagen gar nicht mehr so einfach ist! macho tut sich sehr schwer damit, die hinterhand etwas zu senken. ich muss daher aufpassen, selber kein hohlkreuz zu machen, sondern das kreuz zu entspannen, hintern unter mich, und mit dem brustkorb entspannt etwas gegen unten bleiben (nicht vom pferd wegheben).
in der piaffe hilft es, den schwung des beines auszunutzen und den schenkel gegen den bauch schwingen zu lassen, sodass die fersen abwechslungsweise das pferd berühren (quasi sporenersatz), sodass er die bauchmuskeln auch braucht und sich besser setzt. zudem kann man mit der gerte oben an der hinterhand antippen, um ihm dort zu sagen, dass er die hh senken soll.
man spürt sofort, wenn er hinten nicht arbeitet, er wird dann extrem schwer in der hand, trotzdem er so leichtrittig ist.
er driftet gerne über die äussere schulter weg, weswegen wir schulschritt piaffe und schulgalopp leicht mit schulterherein und renvers versuchten, um die schulter reinzukriegen. macho zu reiten macht unendlich viel spass und ich danke dem rentner, dass er mir so hilft.
am nachmittag sind wir mit champi megara und mona zum see. hanna liess mich dann mit champi auf der wiese kreise reiten in allen gangarten. champi ist wahnsinnig viel leichtrittiger geworden über die tage und ich bin mächtig stolz auf ihn! der schwung ist nun immer öfters da und ich brauche meine oberschenkel deutlich weniger stark. auch die seitengänge kommen deutlich leichter.
am schluss sind wir noch um den see geritten, wo ich champi mehrheitlich traben oder galoppieren liess. er war so leicht, und der trab richtig weich und leichtfüssig. ganz tolles gefühl, einfach auch die freiheit von langen zügeln und sattellos. dieses indianerfeeling ist unaustauschbar gut und genau so will ich irgendwann einmal mit meinem pferd durch die wälder streifen... 😍
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