Montag, 24. August 2015

23.8 und 24.8

gestern (sonntag) war sehr ruhig. ich bin den ganzen tag auf der wiese gelegen und habe die sonne genossen. am abend holte ich hanna am flughafen ab, und zusammen haben wir auch noch die neue week studentin antje geholt.

danach bin ich champi etwas geritten, auf dem aussenplatz. so alleine ist es sehr schwierig, herauszufinden, was genau ich jetzt machen muss. so haben wir etwas seitengänge geübt, was er nicht besonders gut kann. ich aber leider auch nicht. deswegen kann ich nicht viel berichten, ausser, dass es etwas knorzig war.

heute haben wir eine BA stunde am morgen. erst durfte ich champi ein bisschen aufwecken und schickte ihn im trab und galopp neben mir her, darauf achtend, dass er vorne bleibt! und dann jeweils ziemlich abrupt abbremsen und stehen bleiben. dies klappte recht gut und champi wurde gut wach.

hanna versuchte mir dann beizubringen, wie ich in der hand besser spüre, was die wirbelsäule des pferdes macht. so ist mir am schluss aufgefallen, dass champi gerne auf die schultern fällt, speziell rechts. schulterherein ist auch sehr schwierig für ihn, weil er lieber über die äussere schulter hinwegläuft. deswegen aufpassen, ihn nicht zu überbiegen. im travers habe ich definitiv die bessere chance, auf seine schultern einzuwirken, das kommt mir deutlich besser aus der hand. dort kann ich auch mal phsysisch mit der hand die innere schulter berühren und rüberschubsen und gleichzeitig auf kruppe einwirken, was beim schulterherein weniger möglich ist.

sobald das pferd balanciert ist und die hh der vh folgt, fühlt sich das in der hand sehr gut an. ich glaube, das nennt man hingabe. bin aber nicht sicher. ist auf jeden fall ein tolles gefühl! ansonsten fühlt es sich sehr disconnected an, als wäre nicht das ganze pferd dabei.

so sind wir immer ein bisschen von schulterherein zu travers gewechselt, wobei ich da selber achten muss, mit meinen füssen den kreis grösser resp. kleiner zu machen.

das zeigte sich dann später auch gut bei mona. sie ist besser ausgebildet als champi. sobald meine körperposition korrekt war, kan sie in ein schulterherein/travers. so muss ich im SH eigentlich nur etwas mehr auf ihre seite gehen und über den mähnenkamm hinweg die äussere schulter kontrollieren, dass sie da nicht drüber hinweggeht. sobald ich selber etwas weiter hinten bin, versteht sie, dass die kruppe aussen bleiben und die schulter rein soll.

ich habe die tendenz, zu oft zu sanft anzufragen, weil ich es nicht mag, härter zu werden. so war champi ziemlich faul und fand, er möchte eigentlich nicht so gerne seine hinterhand gebrauchen. hanna meinte dann, ich soll jetzt mal deutlich werden, es sei schliesslich seine wahl, ob er auf das sanfte oder auf das weniger sanfte reagieren möchte. ich verstehe rein logikmässig, dass das mehr sinn macht, aber in meinem herzen fühlt es sich schrecklich an, mit der gerte mal relativ heftig zu werden, sodass er auch reagiert. so hab ich mit ziemlich unangenehmem gefühl mal die peitsche recht heftig knallen lassen. dies wirkte schon, aber ich habe auch zu hanna gesagt, ich weiss dass es nötig ist, aber ich finde das innerlich recht furchtbar. champi spürte das auch, hatte ich das gefühl.

am nachmittag haben wir dann noch die andere neue studentin abgeholt (keine ahnung wie sie heisst) und ich bin dann champi noch 30min geritten, alleine. nicht wahnsinnig erwähnenswert.

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