heute morgen war wieder zuerst champi dran. wir sind direkt geritten. so haben wir versucht, champi dazu zu bringen, dass er während des stellens ersucht, die äussere halsseite nach vorne aussen zu dehnen (ohr nach aussen vorne), und nicht nur innen hohl und aussen schlaff ist. sehr spannend, sobald ich mit meinem körper dasselbe machte, konnte er es auch. zudem war es aber wichtig, ihn um den inneren schenkel zu biegen und am äusseren cavecon zügel durch "klingeln" beim dehnen zu helfen, und sobald er suchte, ihm das vorne auch zu geben (nicht gegenhalten, aber auch nicht hinschmeissen). so konnte er seinen inneren mittelpunkt wesentlich besser finden.
danach ging auch das schulterherein besser. vorher hatte er die tendenz, einfach auf eine schulter zu fallen und dort wegzulaufen. durch diese dehnung und somit auch leichte spannung aussen ging das schulterherein viel besser. ich muss bei ihm aber aufpassen, ihn nicht aus seiner doch sehr kleinen balance herauszubringen. daher dürfen die seitengänge niemals direkt zu viel gemacht werden, weil man sich vielleicht denkt: das ist viel zu wenig abstellung für ein bilderbuch schulterherein. pferd muss langsam daran hingearbeitet werden, ansonsten fällt es einfach auf eine schulter. wenn das schulterherein am anfang aufgrund der balance zuerst lediglich ein minimales schulterhervor ist, weil alles drüber ausserhalb der balance stattfindet, dann ist das eben zu akzeptieren. ansonsten bringt die übung nichts.
wir sind dann auch noch getrabt, wobei sich herausstellte, dass diese gangart für champi wesentlich besser ist. er behält da den schwung und die freude. jetzt muss nur noch ich im trab geschult werden, damit ich ihn schulen kann ;-P es war aber einfach toll zu spüren, wie genial das dehnen seiner äusseren seite funktioniert, wenn man es selbst auch macht. im trab war alles nochmals einfacher, da er einfach locker flockig blieb. ich hab ein video, mal schauen, ob ich das zu gegebener zeit hier hoch kriege.
am nachmittag sind wir mit den stuten ausgeritten. ich auf mona, sattellos, gebisslos. es war mega toll! hätte nicht gedacht, dass ich mich direkt auf einem fremden pferd sattellos raus getraue. aber ich vertraue da hanna.
auch hanna ist ihre megara sattel/gebisslos geritten. ich finde das einfach super, das zeigt, dass sie wirklich hinter ihrer ausbildung stehen kann.
gestern abend hatten wir ein bbq, da meinte sie auch, dass sie eine der ersten in der AR war, die gebisslos geritten ist. und dass es völlig machbar ist, ein pferd gebisslos auszubilden. so gibt es viele ARler, die eine kandare einsetzen, um die oberlinie zu dehnen. genau heute hat mir hanna dann auf champi zeigen können, dass dazu kein gebiss nötig ist. er dehnte seine oberlinie ja auch so! war toll zu spüren. champi hat übrigens in seinem leben noch nie ein gebiss im mund gehabt.
hanna ist aber zum glück keine gebisslos verfechterin und setzt da und dort durchaus auch mal eine kandare ein. je nach pferd, welches welche ausrüstung wünscht und benötigt, wie sie meint.
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